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Endlich wieder Mopped fahren

Nach einem Frühstück ging es Freitag recht früh los. Wir wollten ja den ganzen Tag Zeit haben und ich bin schon etwas länger nicht mehr Motorrad gefahren. Und im Gelände war ich ebenso lange nicht mehr. Nach etwas Eingewöhnungszeit auf einer “Landstraße“ ging es dann über eine Staubpiste weiter. Zum Mittag waren wir dann in Pramaoy wo wir uns entschieden bis zur Thailändischen Grenze weiterzufahren. Ab dort war es dann auch richtig bergig. Die Straße war schmal und am Rand fing direkt der Urwald an. Traumhaft! Allerdings haben wir auch die Schattenseiten gesehen. Überall Brandrodung. Die Hälfte der Strecke bis zur Grenze hatte man einen leichten Brandgeruch in der Nase. Kurz vor der Grenze haben wir dann eine Herberge gefunden. Von unseren Rucksäcken befreit sind wir dann bis an die Grenze gefahren. Es ist allerdings kein offizieller Grenzübergang. Nur eine Holzhütte mit einem Schlagbaum davor. So konnten wir ohne Passkontrolle einen Schritt ins Niemandsland machen. Danach sind wir wieder ein paar Kilometer zurückgefahren um Abend zu essen. Nach einem Bierchen ging es dann auch ins Bett damit wir am nächsten Morgen früh aufstehen konnten. Der Wecker klingelte noch vor Sonnenaufgang. Somit waren wir pünktlich zu diesem Schauspiel wieder auf unserer Urwaldstraße. Welch ein schönes Schauspiel. Keine Menschenseele, ein fast unberührter Urwald, Tiergeräusche und Sonnenaufgang. Wieder in Pramaoy entschieden wir uns dann nach Norden Richtung Pailin zu fahren. Hier hörte dann auch das Straßennetz auch und wir sind über Trampelpfade und durch Wasserlöcher weitergefahren. Nach der Hälfte der Strecke bin ich dann gestürzt und mit dem linken Bein an den heißen Motor gekommen. Mit kurzer Hose zu fahren war eine scheiß Idee. Mit Alkohol haben wir dann die Wunde desinfiziert und mit einem Verband vor Dreck geschützt. Was hätten wir auch sonst machen sollen. Da war ja niemand. Etwas langsamer sind wir dann weitergefahren. Nachdem ich dann endlich wieder etwas Mut gefasst hatte bin ich noch mal gestürzt und hab mir das rechte Knie aufgeschlagen. So lädiert sind dann nach ein paar Stunden abends wieder in Battambang angekommen. Es war ein wunderschöner Ausflug aber die Verbrennungen hätten echt nicht sein müssen.

Geschrieben von Jules82 am 11. März 2011 | Abgelegt unter 2011,Südostasien,Urlaub | Ein Kommentar

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Julius Noltensmeier

Weltenbummler

Entspannung in Battambang

Die letzten zwei Tage haben wir uns in Battambang bei meinem Bruder entspannt. Marktbesuche, Besichtigung seiner Arbeit und lecker Essen gehen. :-) Und einen Kochkurs haben wir auch gemacht. Dafür sind wir erst auf dem Markt einkaufen gegangen und haben dann drei Gerichte gekocht. Super Lecker!

Und morgen gehts ja auch schon auf Tour.

Geschrieben von Jules82 am 9. März 2011 | Abgelegt unter 2011,Südostasien,Urlaub | Keine Kommentare

Auf nach Battambang

Nach dem Aufstehen ging es mit dem Bus Richtung Battambang meinen Bruder besuchen.
Nach 6 Stunden auf nicht ganz so gut ausgebauten Straßen kann einem der Hintern schon ganz schon weh tun. Claudius erste eigene Wohnung sieht super aus. Es ist zwar alles noch etwas provisorisch, es ist für die Verhältnisse hier schon eine der besseren Wohnungen. Er bewohnt sie mit einem anderen freiwilligen zusammen. Da der aber gerade nicht da ist, können wir umsonst übernachten. Welch eine Wohltat für die Urlaubskasse.
Abends sind wir dann noch Rollerfahren gegangen. Zum Glück ist in Battambang weniger Verkehr und es war schon abends. Wie habe ich es vermisst.
Nach einer Diashow von Claudius Urlaubsbildern haben wir dann abends bei einem Bier beschlossen zwei Tage länger hier zu bleiben damit ich mir zusammen mit meinem Bruder noch eine richtige Enduro ausleihen kann und wir eine zwei Tagestour in die Kardamon Mountains machen. Marleen kann die Zeit auch gut für sich nutzen um in Ruhe Ihre Hausarbeit zu schreiben.

Geschrieben von Jules82 am 7. März 2011 | Abgelegt unter 2011,Südostasien,Urlaub | Keine Kommentare

Killing Fields

Als erstes ging es heute Morgen zu den Killing Fields wo während des Pol Pot Regimes die Gefangenen aus dem berüchtigten Gefängnis 21 hingerichtet wurden. In der Mitte stand ein großer Turm wo einige der geborgenen Schädel gezeigt wurden. An manchen könnte man die Todesursache erkennen. Ein Schlag auf den Kopf mit einem stumpfen Gegenstand.
Nach dieser sehr bewegenden Stätte sind wir erstmal wieder zurück zum Hotel. Danach bin ich noch ein wenig alleine Stadt erkunden gefahren. Hinten auf einem Moto (Roller) bin ich erst zum Russian Market gefahren. Das ist ein riesiges Gebäude das mit Marktständen voll gestopft. Die Gänge waren ziemlich eng, es war stickig und ein Stand neben dem nächsten. Also genauso wie das Leben hier. Und man bekommt alles. Da gab es Gänge nur mit Rollerteilen. Und es war alles vollgestopft wie bei den Ludolfs.
Danach bin ich zum Zentral Market gefahren. Dort habe ich das erste mal hier einen richtigen Fischmarkt gesehen. Haufenweise Krabben, Garnelen und Aale lagen dort in Schüsseln. Die Fische hingen an Ständern und wurden vor Ort entschuppt und ausgenommen. Und es waren überall Fliegen. Kambodscha ist halt noch ein Entwicklungsland. Mit einem deutschen Markt kann man das nicht vergleichen.
Abends sind wir noch zum Nachtmarkt gefahren, aber der war dann doch sehr touristisch. Zurück sind wir dann gelaufen. Natürlich nicht ohne bei dem Markt direkt bei uns vor der Tür noch etwas zu Essen.

Geschrieben von Jules82 am 6. März 2011 | Abgelegt unter 2011,Südostasien,Urlaub | Keine Kommentare

Erster Tag in Phnom Penh

Endlich mal ausschlafen. Leider konnte Marleen das nicht nutzen. Sie lag die halbe Nacht wach und Ihr war kotzübel. Nach ein paar Bananen zum Frühstück ging es dann aber halbwegs wieder. Dann sind wir zum Orussey Market gegangen. Nach dem Kauf von einem Paar Flip-Flops sind wir dann ins Chez Mama zum Mittagessen. Burger mit Pommes und Spagetti Bolognese.
Danach sind wir zum Wat Phnom, nach dem Phnom Penh benannt ist, gefahren. Dieser Tempel liegt zwar mitten in einem Kreisverkehr, aber es ist unerwartet ruhig und richtig grün. Von dort sind wir dann zum Tonle Sap River gegangen. An der Uferpromenade sind dann bis zum Royal Palace gegangen. Von unterwegs konnte man auch schon die Mündung in den Mekong sehen.
Danach ging es wieder zurück zum Hotel. Allerdings hatte unser Tuk-Tuk Fahrer uns wohl nicht ganz richtig verstanden, obwohl wir auf der Karte gezeigt hatten wohin wir wollten. Und so brachte er uns nicht zu dem Markt bei uns an der Ecke sondern zum Russenmarkt fast am anderen Ende der Stadt. Somit kamen wir in den Genuss einer halben Stadtrundfahrt.
Da Marleen noch Ihre Hausarbeit schreiben muss, bin ich dann abends noch mal alleine zu Fuß die Gegend erkunden gegangen. Es ist schon interessant mitzubekommen wie so langsam die Stadt nach dem Sonnenuntergang ruhiger wird. Die Hektik auf den Straßen wird weniger und die meisten Kambodschaner sitzen bei den Straßenständen und essen zu Abend. Allerdings bekommt man auch das Elend dieser Stadt mit. Kinder die mit großen Karren durch die Straßen laufen und Plastikflaschen und Pappe aufsammeln. Und zwischendurch hängen Leute in Hängematten die sie zwischen zwei Pfählen aufgespannt haben.

(Bilder folgen)

Geschrieben von Jules82 am 5. März 2011 | Abgelegt unter 2011,Südostasien,Urlaub | Keine Kommentare

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